Einfach Leben in Bulgarien

Willkommen im einfachen Leben

5. Jun. 2012

Auf der Suche nach einem Häuschen, in einer Gegend wo es schön warm ist, haben wir 

Das sind wir 2006

2006 das Land Bulgarien und den kleinen Ort Atolovo entdeckt. 

Ursprünglich als Ferienhäuschen gedacht, sind wir im Juli 2019 nach Bulgarien ausgewandert. Wir leben alternativ. Unsere Wäsche waschen wir mit Kastaniensud, das Wasser läuft von der Waschmaschine über einen langen Schlauch ins Freie, sodaß wir damit verschiedene Pflanzen bewässern können. Im Einklang mit der Natur versorgen wir uns, soweit es geht, von dem was wir auf dem Grundstück oder in der freien Natur ernten können. 

 

Wenn wir Lust haben, machen wir einen Ausflug in die Stadt Sliven und das in der Nähe liegende Karandila Gebirge. 

70 km fährt man mit dem Auto ans Meer, der Zug fährt von hier direkt nach Burgas. Vom Bahnhof aus, ist man in 10 min am schwarzen Meer.

Besuch ist bei uns gern gesehen. Hier die 3 Mädels aus Borna.

Die zwei aus Berlin wollten unbedingt mal im freien schlafen. 

Sie sind gesund und munter aufgewacht.

Über das Dorf Atolovo

Atolovo wurde 1926 offiziell  mit der Unterstützung der britischen Organisation - Save the Children - und finanzieller Unterstützung des Herzogs von Atholl für die ethnischen bulgarischen Flüchtlinge aus dem griechischen Mazedonien und Osttrakien gegründet.

Zar Boris der III leitete die offzielle Zeremonie. Das Dorf erhielt, zu Ehren des Herzogs Atholl, den Namen Atolovo. Britische Freiwillige halfen, die Häuser für die Flüchtlinge zu bauen. Es wurde auch ein Kulturzentrum und eine Kirche gebaut. Die Kirche St. Demetrius wurde 1931 gebaut und war eine der höchsten und größten im ländlichen Raum. Den Flüchtlingen war es nicht erlaubt in Ihrer Heimat eine hohe Kirche zu bauen, aber nun wollten Sie diese in ihrem neuen Dorf bauen.

Wärend des Kommunismus wurde das Dorf umbenannt in Harizanovo, nach einem Guerilla Kämpfer. Da die Dorfbewohner aufbegehrten, wurde es schnell wieder umbenannt.

Heute gibt es ein Denkmal für den Herzog von Atholl, geschaffen von dem Bildhauer Mincho Ognyanov.

Der Titel  - Duke von Atholl - genannt nach Atholl in Schottland, wurde nur einmal in der britischen Geschichte vergeben. Und zwar 1703 von Königin Anne an John Murray, der zweite Earl von Atholl.


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